Pressestimmen

 

Darf ich vorstellen: Willja. Geboren vor ein paar Monden in dieser schönen Stadt. In ihrem kurzen Leben hat es Willja schon zu einer Single mit dem geschmackvollen Titel München gebracht. Nichts anderes als eine Ode an das wunderbare Leben in der vielleicht herzigsten Stadt östlich von Reichenbach. Nun ist die Zeit endlich reif für einen kompletten Longplayer. Der nach vielen Monaten im Probekeller endlich fertig ist und irgendwie und sowieso den Namen Endlich trägt. Hinter Willja verbergen sich vier nicht mehr ausnahmslos adoleszente Herren, die sich mit ihrer Band noch eine paar frühlingshafte Teenage-Kicks abholen. Volker Apfelmann, Harry Knobs, Gerry Blank und Jens Olivier haben das süße, zum Teil harte Brot des Musikerdaseins schon lange und oft in anderen Bands gekostet und können nun Musik machen, weil sie es wollen.

Vielleicht auch aus diesem Grund beschreiben sie ihren Stil als Indie-Pop für die Generation X, Y und Z. Egal ob hart, sanft, melancholisch oder zornig: Willja kennen sich aus in der großen Bibliothek der Popgeschichte der 80er-, 90er- und 00er-Jahre. Vorzugsweise sind es die Vertreter der Hamburger Schule wie die Sterne, manchmal aber auch Germerings Finest, die Sportfreunde Stiller, die einen unüberhörbaren Einfluss auf die Songs von Endlich nehmen. Besonders Volker Apfelmanns markante, mal schmachtende, mal warme Stimme hat dank ihres oftmals melancholischen und manchmal schiefen Untertons das Zeug zum Polarisieren. Ist aber auch wurscht, Frank Spiller oder Peter Brugger gehören schließlich auch nicht zu den notariell beglaubigten Carusos der Szene. Ein klein wenig mehr Un-perfectness kann im Zeitalter der Selbstoptimierung, des Superfoods und der austarierten Work-Life-Balance niemandem schaden. (Curt-Magazin, München)

 

Kurz ein Schwenk über die Münchner Singlelandschaft hin zu willja. Never heard about? Ich auch nicht, aber das, was ich jetzt gerade höre, macht sehr große Freude und zaubert mir nicht nur ein Lächeln ins Gesicht, sondern auch eine kleine aber wohlig-feine Gänsehaut auf den Buckel. Musik für „Lustdamen, Göttergatten, Surfer, Denker, Trinker und Trockene, Verträumte und Verliebte…“ Die zwei Songs sind uns, also dem IN thematisch doch recht nah und heißen demzufolge „München“ und „Isarufer“. Mehr davon! Von was eigentlich? Na, von diesem „Indie-Gitarren-Pop“ zum „Träumen, Tanzen“ und selbstverständlich auch für den „Tresen“. (IN München)

 

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egoFM „Lokalhelden“